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Aufstieg nach Sedlo mit einem Besuch in Levín

Der majestätische Berg, der an einen Pferdesattel erinnert, ist der vierthöchste Berg des böhmischen Mittelgebirges.

Es gibt mehrere Aufstiegsmöglichkeiten zum Gipfel des Sedlo, der auch der höchste Berg der geomorphologischen Einheit des Vernericer Mittelgebirges ist. Der Sedlo ist wie andere Gipfel auch durch vulkanische Aktivität entstanden. Er hat einen scharfen Gipfelgrat mit einer Reihe von Felsen und großen Schuttfeldern auf beiden Seiten. Auf dem Gipfelkamm gibt es zwei Aussichtspunkte.

Der bewaldete Hügel bildet das Nationale Naturschutzgebiet Sedlo, das mit natürlichem Laubwald bedeckt ist. Hier wachsen zum Beispiel die Alpensternblume, die blattlose Schwertlilie, die blättrige Ringelblume und die Goldlilie. Es gibt auch eine große Vielfalt an Tieren, wie den geschützten Schuhschnabel, den Steinkauz oder den Weißbinden-Pappelschmetterling.

Route

Sie können den Weg von der Gemeinde Horní Vysoké pod Levínem oder direkt von Levín aus beginnen, von wo aus Sie dem blauen Weg bis zur Kreuzung folgen, wo Sie sich mit dem grünen Weg verbinden. Folgen Sie ihm steil nach oben bis zum Kreuz. Der Sattel ist mit einer Höhe von 726 m über dem Meeresspiegel der vierthöchste des tschechischen Mittelgebirges.

Weiter geht es über den grünen "Kamm", der steil zur Srdovská hájovna abfällt, vorbei am Mausoleum des Industriellen Schroll zurück nach Vysoká oder Levín.

Entfernung: von Horní Vysoká 7,5 km - 3 Stunden, von Levín 9 km

Beschaffenheit der Strecke: Schotter- und Waldwege, mäßig schwierig

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Levín (Lewin)

Zwischen Dorfen Úštěk (Auscha) und Verneřice (Wernstadt), auf einer steilen Anhöhe liegt ein altertümliches Städchen namens Levín mit einer einzigartigen Atmosphäre.

In der Mitte, am Ringplatz, befindet sich ein untypischer Bau, uzw. die Kirche der Kreuzerhöhung. Die Kirche wurde 1788 gegründet, drei Jahre später brannte sie aus und im Jahre 1798 wurde sie neu errichtet. Es handelt sich um einen Rundbau, von innen sieht er wie eine Rotunde aus, im Erdgeschoss finden wir einen Umgang, im Stock finden wir eine Empore. Ziemlich weit von der Kirche, bis auf dem Gipfel des Hügels, wo früher eine mittelalterliche Burg stand, befindet sich ein 1699 erbauter Glockenturm, der schrittweise bis zum Jahre 1899 herrichtet wurde.

Kontakt

Anschrift
Městys Levín
Levín 58

Telefonkontakt
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E-mail
oulevin@seznam.cz

Webseite
www.mestyslevin.cz

Kategorien

Volksarchitektur Städte und Dörfer